Bobfahren der Senioren am 07.02.2012 auf der Olympiabobbahn in Innsbruck – Igls

Anlässlich der Gründung der Seniorenmannschaft wurde diese spontan von Walter DK zur einer Bobfahrt eingeladen.

Da sich die Mannschaft im Sommer gründete, dachte man, dass sich die Tage noch dahin ziehen werden, doch der Tag X, der 7.2.2012, kam schneller, als sich mancher dachte. Eine echte Mutprobe für unsere  Senioren. Doch keiner gab sich die Blöße und sagte ab, im Gegenteil jeder gab mit Begeisterung seine Zustimmung, auch Walter Langer der noch im Herbst an der Hüfte operiert werden musste. Ja nicht nur die Herren, auch 2 Damen nahmen die Gelegenheit, gegen einen Unkostenbeitrag, wahr und stellten sich der Herausforderung.

Die gesamte Mannschaft mit dem Captain Norbert J., Hermann M., Hanspeter R., Helmut G., Günter T., Günter M., Klaus F., Walter L. und auch die Damen Ina J. und Uschi R. trafen pünktlich um 15:30 im Bobcafe ein und wurden von Walter über die anstehende Fahrt bestens instruiert.

Na ja, so richtig konnte mit den Instruktionen keiner was anfangen und so fuhren einige, die als erste den Start wagten, mit gemischten Gefühlen an den Start, und die anderen schauten sich beim Fußmarsch zum Start, bereits die ersten Fahrten an.

Aber dem Piloten, keinem geringeren als unserem Präsidenten, konnten sie vertrauen. Am Start gab es dann schon die ersten Eindrücke, als man sich in den Bob setzten musste. Es war kein Salonwagen sondern ein echter Renn 4-er der nicht viel Platz lies. Bei dem einen langsamer bei den anderen schneller, setzte sich der Bob in Bewegung. Der erste Eindruck war eigentlich recht gemütlich, bis der Bob mit seine 630 kg immer Fahrt aufnahm. Im Kreisel wurden schon 100 km/h erreicht und Druck steigerte sich auf 3g. Das 3-fache Körpergewicht lastet als auf dem Kopf der sich ruckartig nach unten bewegte. Nach der Kurve 10 erreicht man schon fast 102 km/h. Das Labyrinth, eine 3 Kurven Kombination, forderte nochmals bei so manchem den Gedanken der Sinnhaftigkeit hervor, doch lange hatte er keine Zeit dafür, musste schon der Bremsrechnen vom bewährten Bremser Jo gezogen werden. Den Auslauf hinauf, unter der Schiabfahrt hindurch, stand endlich der Bob still. Es waren nur ca. 60 sec., aber es war eine gefühlte Ewigkeit. Schnaufend aber sicher war man im Ziel und man konnte aus dem Bob aussteigen. Der eine hatte genug davon, der andere wäre gleich nochmals in Bob eingestiegen. Letztlich kamen alle sicher ins Ziel und hatte ein unvergessenes Erlebnis. Helmut lies es sich nicht nehmen von seiner Fahrt ein Video zu drehen, einiges konnte man darauf sehen, das anderer fiel den Vibrationen zum Opfer.

Selbstverständlich wurden auch die Zeit genommen und Norbert und Ina gingen dann doch als „sogenannte Sieger“ hervor, da sie von den anderen mit bester Startzeit angeschoben wurden. Ein Team musste ja die schnellste Zeit haben. Spontan lud er alle zu der Zeche im Bobcafe ein. Doch Sieger waren sie alle und sie erhielten ein anderes Bild vom Bobsport.

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